Herzlich Wilkommen im Kleinen Olymp

Unser Lokal befindet sich im Schnoor, dem ältesten Stadtteil Bremens.
Der Schnoor, gelegen inmitten der Innenstadt, ist nur wenige Gehminuten vom Marktplatz, dem Ostertorviertel und der Schlachte entfernt.

Ein breites kulturelles Angebot finden Sie in der unmittelbaren Nähe.

Restaurant & Cafe

Seit den 90ern hat sich der Kleine Olymp mehr und mehr zu einem Restaurant & Cafe hin entwickelt.
In der Speisekarte haben wir alte Klassiker, wie unsere Zwiebelsuppe, Deftige Bremer Küche und auch leckere Fisch -und Fleischgerichte.
Überzeugen Sie sich selbst. Hier zur Speisekarte.

Seit 1999 führen wir neben 3 anderen Biersorten vom Faß auch unser Hauseigenes Bier Schnoor Bräu. Ein Dunkelbier nach Pilsener Brauart , leicht für ein Dunkelbier jedoch mit viel Würze und Charakter.

Nach der Jahrtausendwende war es möglich den 2. Stock und den Spitzgiebel des Hauses zu sanieren. Seitdem haben unsere Gäste die möglichkeit unseren 'Clubraum' im 2. Stock, als seperaten Raum, zu nutzen.

Seit den 60-ern

1962/63 wird die Fassade des Hauses restauriert und am 9. Oktober 1963 öffnet der Kleine Olymp seine Pforten (wohl eine der schönsten Rokokotüren Bremens).
Für den flüchtigen Betrachter ist der Name „Kleiner Olymp“ etwas irreführend und lässt auf griechisches Restaurant Schließen schliessen.
Jedoch basiert die Namensgebung auf dem Film „Kinder des Olymp“ (les enfants du Paradies) von Marcel Carne mit dem berühmten Mimen Jean Louis Barrault, entstanden in Frankreich 1943/45 noch vor der Zeit des Existentialismus, welche mitte der 60-er Jahre im „Olymp“ als Rotweinschwemme (Rotwein mit Berg) zum Ausdruck kam.
Heute noch sichtbar durch die Goldene Ecke und die, nach einem Brand noch geretteten, Wandgemälde von E. Toller aus Hamburg.

In den letzten 50 Jahren wechselte das Lokal zwar kaum sein Ambiente, durchlebte jedoch viele unterschiedliche Epochen.
Vom Künstlerisch, Individualistischem, über Studentenzeit, Folklore, Jazz, Klassik bis hin zu einer kontinuierlichen Entwicklung zu einem Restaurant & Cafe, mit einem guten Angebot an Fisch & Fleischgerichten, regionaler Küche und mehr.
1972 kauften das Ehepaar Kolsch die Gastronomie.

Anfang der 90-er Jahre war es den Wirtsleuten, welche mittlerweile in der zweiten Generation bestrebt sind die Atmosphäre und das Individuelle dieses Hauses zu pflegen, möglich die Immobilie zu erwerben.
Nach der Jahrtausendwende war es dann möglich den 2. Stock und den Spitzgiebel zu sanieren.
Seitdem haben unsere Gäste die Möglichkeit unseren Clubraum im 2. Stock, als seperaten Raum, zu nutzen.

Der historische Hintergrund der Häuser

Die genaue Entstehungszeit des Hauses lässt sich nicht mehr ermitteln.
Die heutige Fassade ist etwa von 1700; sie kann aber nachträglich vor ein viel älteres Haus gesetzt worden sein.

Schon 1710 ist es in städtischem Besitz.
Die Bewohner waren die Aufseher der auf dem Wall befindlichen Bastion. Ihre Namen kennen wir aus den Heuerschillingsbüchern des Kirchenspiels von U.L. Frauen (der Heuerschilling war eine Art Mietsteuer).
Ab 1710: Johann Borchmann Jr. 1720-1724. Berend Kreyenborg (bis 1762).
Am 13.05.1762 verkauft ein hochedler und hochweiser Rat das Haus an den Schiffer Joh. Kannengiesser für 1500 Reichsthaler in gutem, wichtigem Gold.

19.06.1797: Von den Erben Kannengiessers kauft Hellmrich Lubbers das Haus.
Auch er ist Schiffer, muss aber zu Geld gekommen sein, denn ab April 1836 wird an den "Kleinen Olymp" das Vorderhaus (heute Altenwall 28) angebaut und zwar zunächst nur mit zwei Stockwerken. In beiden Häusern wird nun eine Badeanstalt betrieben, wo sogar ein eigener Brunnen angelegt werden durfte. Die Badezuber konnten auch an Bürgerhäuser, incl. heissem Wasser, verliehen werden.

01.03.1848: Verkauf an Joh. Hinrich Spilker "Schiffskaptain".

15.03.1874: Heinrich Willhelm Fröhlke kauft das ganze Anwesen und richtet dort eine Senf- und Essigfabrik ein, die unter seinem Namen fast 60 Jahre bestanden hat und dann von der Firma "Essig Kühne" bis ca.1952 weitergeführt wurde.

Eine der oder die erste Gastronomie mit Außenplätzen (Foto: 1972)

Volle Hütte in den Siebzigern

Kohlezeichnung Hinter der Holzpforte 20 zu Zeiten der Essigfabrik

Foto der Essigfabrik Hinter der Holzpforte 20

Restaurant & Cafe

im Schnoor

Norddeutsche Küche

Bremer Spezialitäten

Fisch & Fleischgerichte

Täglich ab 11 Uhr geöffnet

Durchgehend warme Küche

bis 23 Uhr

+49 (0)421 326667

reservierung@kleiner-olymp.de

Kleiner Olymp